Zum HBA G2.1

Sie haben Fragen zu unserem Heilberufsausweis G2.1? Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen.

HBA G2.1 - Allgemeines

Der Heilberufsausweis (HBA) dient als Sichtausweis nach Landesheilberufsgesetz und bietet zusätzlich kryptografische Funktionalitäten zur Authentifizierung, sicheren Verschlüsselung und qualifizierten elektronischen Signatur. Heilberufler*Innen benötigen ihn beispielsweise auch zum Zugriff auf die Daten der Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). 

Beantragen Sie jetzt hier Ihren Arztausweis oder Zahnarztausweis der neuesten Generation G2.1 - einfach, schnell, sicher.

eArztausweis: eApothekerausweis: ePsychotherapeutenausweis: eZahnarztausweis:
Quartal - 23,99€ Quartal - 26,70€ Quartal - 23,99€ Quartal - 24,99€
jährlich - 95,96€ jährlich - 106,81€ jährlich - 95,96€ jährlich - 99,96€

 

Alle Preise inkl.  19% Mehrwertsteuer

Warum gilt hier nicht der geminderte Mehrwertsteuersatz von 16%?

Im Fall einer sonstigen Leistung, zu der die Kartenüberlassung zählt, werden Dauerleistungen an dem Tag ausgeführt, an dem der vereinbarte Leitungszeitraum endet vgl. § 13 Abs. 1 Nr. 1a S. 1 UStG i.V.m. A 13.1 Abs. 3 UStAE. Dieser Tag ist für die Anwendung des Umsatzsteuersatzes maßgeblich.

 

 

Wann werden die Kosten des HBA fällig?

Die Kosten Ihres HBA werden erst fällig, sobald ihr Antrag vollständig abgeschlossen ist und Ihre Karte an Sie versandt wird. Erst dann wird eine Zahlung erhoben.

 

CAN steht für „Card Access Number“ und wird für den kontaktlosen Einsatz beim Auslesen der Chipdaten des HBA benötigt. Die CAN ist eine, auf der Karte aufgedruckte sechsstellige Zufallszahl, die auch im Chip der Karte gespeichert ist.

ICCSN steht für „Integrated Circuit Card Serial Number“ und ist eine 20-stellige weltweit eindeutige Kennnummer für Chipkarten. Sie macht jede Karte sowohl national als auch international erkenntlich, indem sie u.a. Länderkennung sowie die Kodierung des Kartenherausgebers und Vertrauensdiensteanbieters enthält.

Um auf die die Funktionen der TI Zugriff zu erhalten, ist der HBA unabdingbar.

Seit dem 01.07.2021 ist es für Ärzt*Innen und Zahnärzt*Innen Pflicht, die ePA (elektronische Patientenakte) für Patient*Innen bereitzustellen. Andernfalls drohen Honorarkürzungen von bis zu einem Prozent.

Weitere Informationen können Sie bei Ihrer zuständigen Ärztekammer oder KV erfragen.

Der eHBA dient ebenfalls wie sein Vorläufer, der Arztausweis auf Papier, als Sichtausweis. Zusätzlich kann man sich mit ihm in der elektronischen Welt (Telematikinfrastruktur) ausweisen und unter hohen Sicherheitsrestriktionen Zugriff auf Daten wie beispielsweise Notfalldaten und Medikationspläne erhalten. Mit dem eHBA kann der Inhaber eine elektronische Unterschrift generieren, die sogenannte qualifizierte elektronische Signatur (QES), die der händischen Unterschrift gleichgestellt ist. Mit dieser können beispielsweise elektronische Arztbriefe unterschrieben werden. Außerdem können mit dem eHBA medizinische Daten sicher ver- und entschlüsselt werden, sodass das Datenschutzniveau deutlich steigt. Der eHBA ist auch essenziell für den Zugriff auf die elektronische Patientenakte. Über weitere Funktionen können Sie hier mehr Informationen erhalten.

Im Fall einer sonstigen Leistung, zu der die Kartenüberlassung zählt, werden Dauerleistungen an dem Tag ausgeführt, an dem der vereinbarte Leistungszeitraum endet vgl. § 13 Abs. 1 Nr. 1a S. 1 UStG i.V.m. A 13.1 Abs. 3 UStAE. Dieser Tag ist für die Anwendung des Umsatzsteuersatzes maßgeblich.

Drucken

Antragstellung eHBA G2.1

Der eHBA der neuesten Generation 2.1 kann direkt bei uns im SHC+CARE Portal beantragt werden. Klicken Sie dafür einfach hier. Außerdem bieten die meisten Kammern einen Einstiegspunkt über ihr Kammerportal an. Dort wählen Sie SHC+CARE als Anbieter aus und mit Ihrem Einverständnis werden die wichtigsten persönlichen Daten übermittelt, sodass Sie direkt mit dem Antrag weitermachen können.

 

Wenn Sie mit einem leeren Antrag beginnen, halten Sie bitte ein aktuelles Bild auf dem Sie gut erkennbar sind (als JPG- oder PNG-Datei), Ihr Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass oder ggf. Aufenthaltstitel) sowie Ihre Bankdaten bzw. den Krankenhauscode bereit. Haben Sie bereits mit einem Antrag begonnen und möchten diesen fortsetzen, benötigen Sie außerdem Ihre Vorgangsnummer, die Sie per E-Mail zuvor erhalten haben.

Im Fall eines eHBA-Antrags müssen Antragssteller*Innen zuvor einen Identifikationsprozess durchführen. Wählen die Antragssteller*Innen als Identifikationsstelle die Post, benötigen Sie Ihren PostIdent-Coupon und den gültigen Lichtbildausweis, den Sie im Antrag angegeben haben. Die Postbeamt*Innen führen die Identifikation elektronisch durch und übermitteln sie uns. Sie erhalten dabei keine Bestätigung.

 

 

Im Fall eines HBA-Antrags müssen die Antragssteller*Innen zuvor einen Identifikationsprozess durchführen. Entscheiden sich die Antragssteller*Innen für das Kammeridentverfahren, werden zusätzlich zum Identformular die Dokumente des Kartenantrags und QES-Antrags sowie ein gültiger Lichtbildausweis benötigt. Diese Dokumente legen die Antragssteller*Innen den zuständigen Mitarbeiter*Innen der zuständigen Kammer vor. Die Mitarbeiter*Innen prüfen die Dokumente und führt die Identifikation durch. Anschließend versenden sie die Dokumente zusammen mit der Identifikation und den Antragsformularen zur Annahmestelle.

Die Zugangsdaten für das SHC+CARE Portal setzen sich aus Benutzernamen (E-Mail-Adresse) und einem Passwort zusammen, das im Rahmen der Registrierung von Ihnen vergeben wurde. Sollten Sie das Passwort vergessen haben, so nutzen Sie den Button „Passwort vergessen“ im Log-In Bereich. Geben Sie dann Ihre E-Mail-Adresse in das freie Feld ein und bestätigen Sie Ihre Eingabe. Sie erhalten unmittelbar eine E-Mail mit einem „Passwort-Zurücksetzen“-Link und können ein neues Passwort vergeben. Im Falle des Verlustes Ihrer E-Mail-Adresse wenden Sie sich bitte sofort an unseren Support. Sie benötigen dann einen neuen Zugang und müssen sich nochmal erneut registrieren. Hierfür ist eine telefonische Identifizierung bei unserem Support notwendig.

Da die ursprüngliche Karte nach fünf Jahren aufgrund von gesetzlichen Vorschriften seine Gültigkeit verliert, muss rechtzeitig eine Folgekarte beantragt werden. Sie bekommen drei Monate vor Ablauf Ihrer Karte eine E-Mail von uns, in der wir Sie über den Ablauf Ihrer Karte informieren. Entscheiden Sie sich eine neue Karte zu bestellen, wird derselbe Bestellprozess wie bei Ihrem Erstauftrag durchlaufen. Ansonsten wird die Karte automatisch nach Vertragsauslauf gesperrt. Hinweis: Die Rechnung für die Folgekarte startet, sobald diese über das Portal freigeschaltet wird. Daher empfehlen wir, die neue Karte erst freizuschalten, nachdem die alte Karte wirklich abgelaufen (siehe Gültigkeitsdatum) ist.

Wenn Sie eine Folgekarte beantragen wollen, melden Sie sich einfach bei uns im SHC+CARE Portal an und bestellen eine Folgekarte. Alternativ können Sie sich natürlich an unseren Support wenden.

Ihr Konto wird erst dann belastet, wenn Ihr Antrag vollständig abgeschlossen, Ihr Postident durchgeführt und Ihr HBA G2.1 produziert ist und in Auslieferung geht.

Wenn Ihr Antrag nicht erfolgreich abgeschlossen wird, besteht für Sie noch keine Verpflichtung und es ist noch kein Vertragsabschluss zustande gekommen. Ein Abschluss und eine Vertragsbindung besteht erst, wenn eine Zahlung an SHC ausgelöst wurde.

Drucken

Inbetriebnahme HBA

Nein, weil Sie zuerst Ihren HBA G2.1 mit den Zertifikaten bei uns im SHC+CARE Portal freischalten müssen. Nur so können wir garantieren, dass auch die zulässige Person den eHBA erhalten hat und zur Nutzung autorisiert ist. Schalten Sie Ihren HBA hier frei.

 

Anschließend müssen Sie die Karte mit Ihrem Pin-Brief an einem TI-fähigken Kartenterminal freischalten.

Sie können Ihren HBA G2.1 entweder bequem über das SHC+CARE Portal oder mit Hilfe Ihres Smartphones oder Tablets über den im PIN-Brief enthaltenen Freischalt-QR-Code freischalten. Für die Freischaltung benötigen Sie die folgenden Dokumente: eHBA mit Anschreiben inklusive ICCSN-Nummer und Referenznummer, die zugehörige Kennwörterliste mit Freischaltkennwort und Referenznummer und den zugehörigen PIN-Brief mit Ausweis- und Referenznummer. Falls Sie den HBA sofort einsetzen wollen, empfiehlt sich eine Freischaltung in Ihrer Praxis, damit Sie Zugriff auf Ihr E-Health-Terminal haben. Klicken Sie hier, um Ihren HBA freizuschalten oder verwenden Sie den Link „Zugang zum Freischaltportal“ auf der zugehörigen Kennwörterliste. Sie können in unserer Checkliste zur Freischaltung des HBA den Freischaltungsprozess hier im Detail nachlesen.

Der PIN-Brief wird 3 Tage nach dem Versand des eHBAs versendet. Bewahren Sie diesen gut auf, da ein Nachdruck des PIN-Briefs nicht möglich ist.

Sollten Sie die PIN (egal ob PIN.CH oder PIN.QES) mehr als 2-mal fehlerhaft eingeben, so wird Ihr Praxisverwaltungssystem (PVS) Ihnen mitteilen, dass die QES bzw. die CH gesperrt ist.

Um diese zu entsperren müssen Sie folgendes tun:

  1. Download Sec Commerce Tool für das entsperren der eHBA für die PIN.QES/CH
    1. Client-Version: https://seccommerce.com/seccardadmin/
    2. Online-Version: https://seccommerce.com/seccardadmin-online/
  2. PUK Eingabe (für PIN.QES oder PIN.CH) mit Hilfe Sec Commerce Card Admin Tool
  3. Anschließend Eingabe des Transport PIN (für PIN.QES oder PIN.CH) nach Anstoß durch die Praxissoftware
  4. Karte ist nun einsatzbereit

Drucken

Sperrung eHBA

Wenn Sie Ihren eHBA sperren wollen, haben Sie hier die Möglichkeit dazu. Für die Sperrung benötigen Sie lediglich die zum eHBA zugehörige Kennwörterliste mit dem Sperrkennwort und einen gültigen Lichtbildausweis (Personalausweis, Reisepass oder ggf. Aufenthaltstitel) für die Bestellung eines Ersatzausweises. Sie können die Sperrung entweder hier über das SHC+CARE Portal oder mit Hilfe des QR-Codes mit der Überschrift „Sperrung“ (im PIN-Brief enthalten) tätigen. Nachdem Sie das Sperrkennwort erfolgreich eingegeben und die Sperrung bestätigt haben, können Sie direkt eine Austauschkarte bestellen. Eine detaillierte Checkliste zur Sperrung des HBA können Sie hier nachlesen.

 

Alternativ können Sie sich an unseren Support wenden. Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bestellen Ihnen dann eine neue Karte.

Bei Verlust oder Diebstahl sollten Sie Ihren HBA umgehend sperren lassen. Dies können Sie bequem über unser SHC+CARE Portal machen. Halten Sie hierfür die Kennwörterliste zum Sperren des HBA bereit. Klicken Sie hier, um Ihren HBA jetzt zu sperren. Und lesen Sie hier die einzelnen Schritte zur Sperrung im Detail nach.

 

 

Wenn der Verdacht auf Missbrauch vorliegt, sollten Sie Ihren HBA umgehend sperren. Klicken Sie hier, um Ihren HBA über unser Portal zu sperren. Und lesen Sie hier die einzelnen Schritte zur Sperrung des HBA nach.

Nein, die Sperrung lässt sich nicht rückgängig machen. Wenn Sie einen neuen HBA benötigen, können Sie die neue Karte bei uns beantragen. Klicken Sie dafür einfach hier.

 

Alternativ können Sie sich an unseren Support wenden. Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bestellen Ihnen dann eine neue Karte.