Sichere E-Mail-Kommunikation (KOM-LE)

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25.02.2020

Mit dem Kommunikationsdienst KOM-LE (Kommunikation Leistungserbringer) tauschen Heilberufler*Innen medizinische Dokumente und Nachrichten über die TI aus. Und das bequem, aber hochsicher per im Hintergrund verschlüsselter E-Mails.

 


Im ersten Quartal 2020 startete ein erster Feldtest des sicheren E-Mail-Kommunikationsdiensts KOM-LE. Künftig sollen Heilberufler*Innen aller Sektoren diesen Dienst nutzen, um digital Nachrichten auszutauschen. An diese werden insbesondere Dokumente wie medizinische Befunde, Arzt- oder Entlassungsbriefe angehängt. KOM-LE sichert sie über End-to-End-Verschlüsselung ab und identifiziert Sender*Innen und Empfänger*Innen eindeutig. So ist u.a. sichergestellt, dass beispielsweise der elektronische Arztbrief (eArztbrief) ausschließlich von berechtigten Kolleg*Innen empfangen wird. 

Neben der für den TI-Anschluss benötigten Hardware inklusive E-Health-Konnektor, wird für die Signatur von digital zu versendenden Dokumenten, wie eArztbriefen, ein elektronischer Heilberufsausweis (HBA) benötigt. Im Moment wird überlegt, für die Übertragung welcher weiteren Dateien KOM-LE genutzt werden könnte. Speziell stehen dabei der Heil- und Kostenplan sowie die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) zur Diskussion. Auch hierfür wird ein HBA benötigt. 

 

Vorteile von KOM-LE für Ärzt*Innen, Zahnärzt*Innen und Psychotherapeut*Innen  

Insbesondere für Ärzt*Innen, Zahnärzt*Innen und Psychotherapeut*Innen bietet KOM-LE besondere Mehrwerte für den Praxis- oder Krankenhausalltag. Denn gerade hier ist es bei der Behandlung von Patient*Innen von großer Relevanz, die medizinischen Unterlagen direkt zur Verfügung zu haben. Bisher erfolgte die Übermittlung dieser Dokumente meist zeitaufwändig per Post oder schnell - aber im Sinne des Datenschutzes besonders unsicher - per Fax. Im Anschluss müssen die Dokumente zeitaufwendig digitalisiert werden, damit sie in der Praxis- oder Krankenhaussoftware zur Verfügung stehen. 


Mit KOM-LE sparen sich Heilberufler*Innen diesen Medienbruch und den damit einhergehenden zusätzlichen Zeit- und Arbeitsaufwand. eArztbriefe werden digital erstellt, versendet, abgerufen und gespeichert - und das alles innerhalb eines Systems. Denn KOM-LE wird – einfach und benutzerfreundlich – in das bestehende Praxisverwaltungssystem (PVS) oder Krankenhausinformationssystem (KIS) mit E-Mail-Funktion oder die verwendete E-Mail-Anwendung integriert. Damit versenden Ärzt*Innen eArztbriefe mittels KOM-LE genauso, wie sie bisher eine E-Mail versendet haben. Die Verschlüsselung erfolgt im Hintergrund und ohne Änderung der Nutzererfahrung. 

Neben den eArztbriefen werden auch Befunde und andere für die Behandlung relevante medizinische Unterlagen in Echtzeit ausgetauscht und stehen allen beteiligten Heilberufler*Innen entsprechend schnell zur Verfügung.  

 

Mehr Sicherheit dank KOM-LE -  für Ärzt*Innen und Patient*Innen

Durch die besonderen Sicherheitsmaßnahmen, die für die TI im Allgemeinen und speziell für den E-Mail-Versand mithilfe von KOM-LE gelten, genießen Ärzt*Innen, Zahnärzt*Innen und Psychotherapeut*Innen Rechtssicherheit. Sie können sich darauf verlassen, dass Datenschutz und Datensicherheit bei bestimmungsgemäßer Anwendung der Systeme nach aktuellem Stand der Technik gewahrt sind. 

Für alle TI-Anwendungen, die mit KOM-LE arbeiten gibt es künftig gesetzlich festgelegte Standards zur Abrechnung. Mittels HBA G2.1 erfolgt diese übrigens auch ganz bequem online über die TI. Damit gestaltet KOM-LE künftig den Praxis- und Krankenhausalltag deutschlandweit effektiver. 

SHC+CARE unterstützt Sie gerne bei weiteren Fragen. Möchten Sie einen elektronischen Heilberufsausweis G2.1 bestellen, klicken Sie einfach hier.