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25.03.2020

Konnektor

 


Um eine Verbindung mit dem sicheren Netz der TI aufzubauen, benötigen Kliniken, Praxen und Apotheken einen Konnektor. Mittels Aufbaus eines VPN (Virtual Privat Network) wählt sich dieser auch ohne Internetzugang in die Telematikinfrastruktur ein und stellt eine Kommunikation der Parteien mit fortschrittlichen Verschlüsselungstechnologien fest. In der Regel sind die Kartenterminals (stationäre Kartenterminals) separat über eine kryptografische IP-Verbindung mit den Konnektoren vernetzt. Konnektoren müssen vom BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) zertifiziert und zusätzlich von der gematik zugelassen werden damit diese von den verschiedenen Marktteilnehmern für den TI-Anschluss vertrieben werden können.

Grundsätzlich kann bei TI-Konnektoren eine Einteilung in zwei verschiedene Varianten vorgenommen werden:

  • Einbox-Konnektoren (für Arztpraxen und kleinere Krankenhäuser bis 200 Betten) 
  • Highspeed-Konnektoren (für Kliniken, die über mehr als 200 Betten verfügen)

Unabhängig von den zwei Varianten wurden in der ersten Entwicklungsstufe der Konnektoren die Funktion des bereits verwendeten Versichertenstammdatenmanagements sichergestellt, weswegen die erste Generation auch als VSDM-Konnektoren betitelt werden. Um in Zukunft aber auch kryptographische Funktionen, wie beispielsweise die QES und andere medizinische Anwendungen nutzen zu können, muss der VSDM-Konnektor mittels Softwareaktualisierung zu einem E-Health-Konnektor aufgerüstet werden.


 

Das eHealth Kartenterminal

Gewohnter Anmeldeprozess des Patienten

  • Bei der Anmeldung übergibt der Patient seine elektronische Gesundheitskarte an das Praxis- oder Krankenhauspersonal
  • Diese lesen die Karte im stationären Terminal ein.

  • Um die speziell für die TI erforderlichen Karten (SMC-B und HBA) einlesen zu können und aktuell neben dem VSDM auch die online-Anwendung der elektronischen Gesundheitskarte und weitere TI-Anwendungen bedienen zu können, benötigen Praxen, Apotheken und  Kliniken spezielle e-Health-Kartenterminals.

  • Die erste, VSDM-fähige, Entwicklungsstufe der Kartenterminals ist bereits seit mehreren Jahren dem Markt verfügbar.
    • ABER: Diese lassen sich mittels Softwareaktualisierung nicht auf ein E-Health-Terminal updaten.

  • Dem Informationstext über Konnektoren ist zu entnehmen, dass die Konnektoren mittels Softwareaktualisierung auf E-Health-Konnektoren aufgerüstet werden könnnen.
    • Sobald das Softwareupdate installiert wurde, kann die alte Generation von Kartenterminals nicht mehr mit den neuen e-Health-Konnektoren kommunizieren.

  • Es muss ein Hardwaretausch erfolgen!

  • Um die Kommunikation zwischen Terminal und Konnektor sicher und aufrecht zu halten, haben die neuen e-Health-Kartenterminals, eine einer SIM-Karte ähnelnde Karte verbaut, die sogenannte gerätespezifische Security Module Card Typ Kartenterminal – kurz: gSMC-KT.