Sichere E-Mail-Kommunikation (KIM)

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22.09.2021

Mit dem Kommunikationsdienst KIM (Kommunikation im Medizinwesen) tauschen Heilberufler medizinische Dokumente und Nachrichten über die TI aus. Und das bequem, aber hochsicher per im Hintergrund verschlüsselter E-Mail.

 


Im ersten Quartal 2020 startet ein erster Feldtest des sicheren E-Mail-Kommunikationsdiensts KIM. Künftig sollen Heilberufler aller Sektoren diesen Dienst nutzen, um digital Nachrichten auszutauschen. An diese werden insbesondere Dokumente wie medizinische Befunde, Arzt- oder Entlassungsbriefe angehängt. KIM sichert sie über End-to-End-Verschlüsselung ab und identifiziert Sender und Empfänger eindeutig. So ist u.a. sichergestellt, dass beispielsweise der elektronische Arztbrief (eArztbrief) ausschließlich von berechtigten Kollegen empfangen wird. 

Neben der für den TI-Anschluss benötigten Hardware inklusive E-Health-Konnektor, wird für die Signatur von digital zu versendenden Dokumenten, wie eArztbriefen, ein elektronischer Heilberufsausweis (HBA) benötigt. Im Moment wird überlegt, für die Übertragung welcher weiteren Dateien KIM genutzt werden könnte. Speziell stehen dabei der Heil- und Kostenplan sowie die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) zur Diskussion. Auch hierfür wird ein HBA benötigt. 

 

Vorteile von KIM für Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten  

Insbesondere für Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten bietet KIM besondere Mehrwerte für den Praxis- oder Krankenhausalltag. Denn gerade hier ist es bei der Behandlung von Patienten von großer Relevanz, die medizinischen Unterlagen direkt zur Verfügung zu haben. Bisher erfolgte die Übermittlung dieser Dokumente meist zeitaufwändig per Post oder schnell - aber im Sinne des Datenschutzes besonders unsicher - per Fax. Im Anschluss müssen die Dokumente zeitaufwendig digitalisiert werden, damit sie in der Praxis- oder Krankenhaussoftware zur Verfügung stehen. 


Mit KIM sparen sich Heilberufler diesen Medienbruch und den damit einhergehenden zusätzlichen Zeit- und Arbeitsaufwand. eArztbriefe werden digital erstellt, versendet, abgerufen und gespeichert - und das alles innerhalb eines Systems. Denn KIM wird – einfach und benutzerfreundlich – in das bestehende Praxisverwaltungssystem (PVS) oder Krankenhausinformationssystem (KIS) mit E-Mail-Funktion oder die verwendete E-Mail-Anwendung integriert. Damit versenden Ärzte eArztbriefe mittels KIM genauso, wie sie bisher eine E-Mail versendet haben. Die Verschlüsselung erfolgt im Hintergrund und ohne Änderung der Nutzererfahrung. 

Neben den eArztbriefen werden auch Befunde und andere für die Behandlung relevante medizinische Unterlagen in Echtzeit ausgetauscht und stehen allen beteiligten Heilberuflern entsprechend schnell zur Verfügung.  

 

Mehr Sicherheit dank KIM -  für Ärzte und Patienten

Durch die besonderen Sicherheitsmaßnahmen, die für die TI im Allgemeinen und speziell für den E-Mail-Versand mithilfe von KIM gelten, genießen Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten Rechtssicherheit. Sie können sich darauf verlassen, dass Datenschutz und Datensicherheit bei bestimmungsgemäßer Anwendung der Systeme nach aktuellem Stand der Technik gewahrt sind. 

Für alle TI-Anwendungen, die mit KIM arbeiten gibt es künftig gesetzlich festgelegte Standards zur Abrechnung. Mittels HBA G2.1 erfolgt diese übrigens auch ganz bequem online über die TI. Damit gestaltet KIM künftig den Praxis- und Krankenhausalltag deutschlandweit effektiver. 

SHC+CARE unterstützt Sie gerne bei weiteren Fragen. Möchten Sie einen elektronischen Heilberufsausweis G2.1 bestellen, klicken Sie einfach hier.